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Fahrt zu Hansi nach Hyères oder Tauchen wie Gott in Frankreich

Am 14.10.2017 machten sich drei Saarländer auf den langen Weg zu Hansi nach Hyères. Nach gut 10 Stunden Fahrt hatten wir stressfrei unser Ziel Hyères erreicht und wurden von unserem Peter, der bereits einen Tag früher angereist war, freudig in Empfang genommen.

Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und selbstgebacktem Käsekuchen fuhren wir zum Strand, um den ersten Wasserkontakt zu bekommen und die richtige Bleimenge auszuloten. Nach diesem ersten erfolgreichen Tauchgang checkten wir bei Hansi an der Tauchbasis „Divin'Giens“ ein. Schon beim ersten Treffen wurden uns einige mediterrane Schmankerl in Aussicht gestellt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen fuhren wir um 11 Uhr mit unserer „Luxuslimousine“ zum Hafen in La Tour Fondue, wo Hansi‘s Boot, die „Ar Guevel“ und auch ungefähr 20 Mittaucher auf uns warteten. Platzangst durfte man da nicht haben! Hauptsache war jedoch, dass wir auf dem Boot waren und wir unserem ersten Tauchgang entgegenfiebern konnten.

Bereits bei Ankunft lernten wir unseren Exil-Saarländer Rudi kennen, der jetzt in Hessen wohnt und im hessischen Verband als TL 3 tätig ist.

Nach rund 20 Minuten Fahrt erreichten wir unseren Tauchplatz „L'escampobariou“. In dieser Bucht fanden wir neben einer tollen Steilwand auch eine Vielzahl an Fischen. Leider hatte an dieser Stelle Waltraud mit dem ersten technischen Problem zu kämpfen. Wie von Geister Hand blies sich das Jacket von selbst auf. Aber das Tauchteam Peter/Waltraud behielt die Ruhe und löste das Problem wie gelernt unter Wasser.

Nachmittags fuhren wir zum Tauchplatz „Le sec aux murènes“. Dort konnten wir einen Barrakuda-Schwarm und natürlich auch Muränen in allen Größen bestaunen.

Am Montagmorgen war es für Nicole, Peter und Stephan dann soweit. Der erste Tauchgang zu einem Wrack stand bevor. Mit dem Tauchboot ging es zu dem erstklassigen Tauchplatz „Le Michel C“. In einer Tiefe von 42 Meter liegt das Dampfschiffwrack. Das Wrack ist zwar stark zerfallen, aber mit vielen Details. Am Wrack findet man Conger und Muränen. Laut Hansi soll es dort auch einen riesigen Hummer geben, den die Drei leider nicht zu Gesicht bekommen haben.

Am gleichen Nachmittag durfte dann auch Waltraud zum nächsten Tauchgang mitfahren. Wir fuhren zu „Les grottes“. Ein Tauchplatz, an dem man in drei verschiedene Grotten hineintauchen konnte. In einer Grotte soll es auch Fledermäuse geben. Hier konnte man seine Tarierfähigkeiten unter Beweis stellen - was mit Trockentauchanzug ohne Unterzieher schon eine Herausforderung darstellen kann.

Am Dienstag stand unsere Tagestour an. Endlich ging es in den Nationalpark Port-Cros. Dies war das erste Meeresschutzgebiet in Europa und wird heute zu den 80 schönsten Tauchstellen der Welt gezählt. Was wir auch nur bestätigen können! Kurz nach dem Abtauchen am Tauchplatz „La gabinière est“ kann man bereits in acht Meter Tiefe auf Zackenbarsche im Hausschweinformat, Zahnbrassen, Muränen und Riesenschwärme von Barrakudas stoßen. Dank der strengen Schutzauflagen können sich hier die Fische ungestört fortpflanzen, was dieses Naturschutzgebiet für Taucher zu einem großen Erlebnis macht.

Anschließend fuhren wir in den Hafen von Port-Cros, wo wir in einem Restaurant ein leckeres Drei-Gänge-Mittagsmenu mit Roséwein genießen konnten. Nach dieser Stärkung fuhren wir wieder an die gleiche Stelle, um nochmals die dösenden Zackenbarsche und glitzernden Barrakudas zu bestaunen.

Nach zwei tollen Tauchgängen ging es wieder nach Giens zurück.

Neben Steilwänden und Grotten begeistern in Südfrankreich natürlich die Wracks. Die beiden Prachtplätze sind natürlich die Donator und die Grec. Diese beiden Tauchplätze liegen zwischen den Inseln Porquerolles und Port-Cros und sollten in den nächsten Tagen bei gutem Wetter angefahren werden.

Am Mittwochmorgen war gutes Wetter und so konnte die „Donator“ angesteuert werden. Die „Donator“ ist 1945 auf dem Rückweg von Algerien nach Nizza mit einer Ladung Wein auf eine Mine aufgefahren. Der Ab- und Aufstieg erfolgte für unsere drei Taucher an einer Leine, die am Wrack befestigt ist. Die Schraube befindet sich in ca. 51 m Tiefe. Unser Fischexperte Stephan war beim Anblick der vielen Fische u.a. Zackenbarsche und Schwärme von Zweibindenbrassen total geplättet. Das Wrack selbst war neben den Fischen mit Gorgonien übersäht. Leider war die Zeit zu kurz, um auch das Innere des Wracks zu erkunden.

Bedauerlicherweise ist mittags Wind aufgekommen und so konnte das Wrack „Le Cimentier“ nicht angefahren werden. Es ging dann alternativ zu dem Tauchplatz „L’anse aux blés“.

Abends verbrachten wir mit unseren Mittauchern aus dem Frankfurter Tauchclub Nautilus einen geselligen Abend. Dort konnten wir u.a. mit unseren saarländischen Spezialitäten wie Schwenker, Lyoner und Rostwürste punkten. Unser Saarländer Rudi war natürlich mit diesen Schmankerln aus der Heimat ganz glücklich.

Über Nacht wurde der Wind stärker und erreichte Donnerstag und Freitagmorgen seinen Höhepunkt. Leider konnte das Wrack „Le Grec“ nicht mehr angefahren werden.

Und obwohl unser Peter meinte: „Ich gehe heute nicht tauchen.“, ließen sich zwei unerschrockene TC Saar’ler doch nicht vom Wetter abhalten und genossen noch drei weitere interessante Tauchgänge. Es wurden alternative Tauchplätze „La pointe chevalier“ und „Le sec du langoustier“ angefahren. Nichts für Menschen, die schnell seekrank werden.

Nach erlebnisreichen sieben Tagen hieß es dann am Freitagnachmittag, die Gerätschaften zu verstauen und Abschied zu nehmen. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in dem lebendigen und farbenprächtigen Tauchgebiet von Hyères – denn ein Tauchurlaub reicht wahrlich nicht aus, um alles in Ruhe genießen zu können. Natürlich nicht zu vergessen die französische Küche und die Weine – Vive la France!

Waltraud Heinrich

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