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Clubfahrt Hyères 2018

Endlich war der Tag X gekommen. Nachts um 02:00 Uhr am 1. September ging es endlich los. 18 Taucher aus 3 Vereinen machten sich auf den langen Weg zur Côte d’Azur.

In diesem Jahr waren wir mit 2 Bussen und einem PKW unterwegs. Nach dem es los ging wurde die Nacht zum Tag gemacht und unser eigens dafür gebuchter „DJ Baileys“ heizte dem Partyvolk gehörig ein. Im Bus wurde geschunkelt, gesungen, geklatscht und viel gelacht. Die Stunden vergingen wie im Flug. Erst in den frühen Morgenstunden kehrte Ruhe ein und die letzten Partymäuse lagen friedlich in ihren Sitzen, außer dem Fahrer und der Copilotin Waltraud. Sie behielten den Überblick auf der Straße und hielten weiter Kurs nach Süden.

Als wir Lyon erreichten wurde es langsam wieder heller. Im Bus war es weiterhin sehr ruhig. Da auch unser DJ ein Nickerchen einlege, trällerte aus den Boxen im Herzen von Frankreich italienische Musik… c’est la vie.

Die Sonne küsste uns wach und gegen 08:00 Uhr waren alle wieder bereit die letzte Etappe in Angriff zu nehmen. Planmäßig erreichten wir unser Ziel Hyères. Nach einem kurzen Stopp am Supermarkt kamen wir am Campingplatz an. Unser Check-In verlief sehr zügig und obwohl wir zu früh waren, konnten wir die Mobil-Homes bereits beziehen. Oben am Platz angekommen begrüßten uns Karin, Werner und Peter. Sie waren bereits vorher angereist. Geschafft, dachte jeder! Nichts da, alles musste in den Kühlschränken verstaut werden. Saarländer reisen niemals ohne Lyoner dabei zu haben.Giens_2018-1.JPG Anschließend ging es zum Check-In zur Basis und der Tag endete mit leckerem Essen und einem Kaltgetränk unter der Sonne der Côte d’Azur.

Frisch und ausgeschlafen ging es am Sonntag los. Alle konnten es kaum erwarten ins Wasser zu hüpfen. Schnell ging es nach dem Frühstück zur Basis und dann weiter in den Hafen zur „Ar Guevel“.  Zum Einstimmen hatten wir das Wrack „Le Cimentier“ angesteuert. Alle konnten mit, da die Tauchtiefe auch für DTSA* geeignet war. Da das Wrack nicht sehr weit weg war, musste es auf der Heimfahrt schnell gehen. Im Hafen angekommen, wurde alles in den Bussen verstaut und es ging zur Basis zurück. Mittagessen stand auf dem Programm und das gesehene wurde mit den anderen geteilt.

Kaum hatte man die Gabel aus der Hand gelegt, ging es zurück zur Basis. Der zweite Tauchgang stand an. Von französischer Gemütlichkeit hatten wir bisher noch nichts mitbekommen. Fix die Sachen zusammengerafft und auf zum Hafen. Auf dem Programm stand „L’Escampobarion“.Giens_2018-6.JPG Ein sehr entspannter Tauchgang war es geworden. Die minimale Strömung reichte aus, um mit kleinen Korrekturen dahin zu gleiten. Werner stupste mich an und zeigt in eine Spalte. Zuerst sah ich nichts, doch ganz hinten lag ein großer Conger. Er hatte es sich weit hinten gemütlich gemacht und seine Höhle war wegen Überfüllung bereits geschlossen. Das war aber kein Problem für uns, wir wollten eh nicht kuscheln. Somit ließen wir uns einfach noch ein wenig treiben. Eine kleine Muräne zeigte sich vor Ihrem Haus. Sie machte mir klar, dass ihre Bude nicht für Walhaie ausgelegt war und ich weiterziehen soll. Ihrem Wunsch kam ich natürlich nach. Ein schöner zweiter Tauchgang ging zu Ende. Nach dem Abendessen klang der Tag bei einem Glas Wein gemütlich aus. Plötzlich war sie da, die französische Gemütlichkeit!Giens_2018-2.JPG

Ein neuer Tag hatte begonnen. Heute stand der Tagesausflug in den Nationalpark Port-Cros an. Alle Sterne versammelten sich nach dem Frühstück an der Basis. Da noch eine zweite Gruppe in dieser Woche vor Ort war, ging es mit zwei Booten los. Gigi „unsere Kapitänin“ steuerte die Ar Guevel bei ruhiger See zum ersten Spot „La Gabinière est“. Begleitet von zwei Tauchlehrern in meiner Gruppe ließen wir uns von der sanften Strömung treiben. Entlang der Steilwand sahen wir Brassen, ruhende Zackenbarsche und jede menge Taucher.

Zurück auf dem Schiff brachte uns Gigi zum Hafen von Port-Cros, wo es die berühmte „Plat du joure“ gab. Nach dem Drei-Gänge-Menü schauten alle zufrieden und glücklich vom Hafen auf das Wasser und genossen die Aussicht. Zwischenzeitlich wurden unsere Flaschen gefüllt und standen zur Abholung bereit. Nach dem Essen ging es zurück zum vorherigen Platz. Wir fuhren jedoch ein kleines Stück weiter zum Spot „La pointe de la Croix“.

Auf dem Boot wurden wir informiert, dass es hier einen „Zacki“ gibt, der gerne mal auf Tuchfühlung mit Tauchern geht. Anzutreffen wäre er im nördlicheren Abschnitt. Gefunden hatten wir ihn nicht, aber dennoch war es ein schöner Tauchgang. Nicht weniger Glücklich kamen wir zurück an Bord.Giens_2018-9.JPG Als alle wieder oben waren, ging es auch gleich los. Die Fahrt zurück dauerte noch gute 1,5 Stunden. Allerdings zeigte sich das Mittelmeer auf der Heimreise nicht mehr von seiner besten Seite und lies das ein oder andere Gesicht etwas erblassen. Letztendlich haben es aber alle gut überstanden und beim Abendessen ging es allen wieder gut. Ein weiterer Tauchtag neigte sich nach einem geselligen Abendessen dem Ende.

Es war der 04.09.2018 und heute mussten die DTSA* Taucher bis zum Nachmittag aushalten. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es los. Auf dem heutigen Plan stand die „Michel C“. Das Wrack ist um 1900 gesunken und liegt auf einer Tiefe von 36-40 Meter. Da wir die zweite Gruppe am heutigen Tag waren, war die Boje bereits vorhanden. Normalerweise bringt diese die erste Gruppe die absteigt an und befestigt sie am Rumpf. Da diese Arbeit bereits erledigt war, konnten alle bequem an der Boje absteigen. Unsere TL’s und DTSA*** Taucher hatten heute einiges vor. Deren Tauchgang ging via „Michel C“ weiter zum naheliegenden Wrack „Ville de Grasse“. Für uns DTSA** Inhaber liegt die „Ville de Grasse“ zu tief, was jedoch nicht weiter schlimm war. Somit war die „Michel C“ komplett in den Händen von uns sechs. Jörg und ich gingen als letztes ins Wasser. Wir hatten noch den Auftrag bekommen, die am Rumpf befestigte Boje mittels Hebesack nach oben zu befördern. Nach dem wir unsere Arbeit erledigt hatten, konnten wir unseren Tauchgang beginnen. Wir kamen von links über den Bug und auf der anderen Seite begrüßten uns 2 Muränen, die Ihr Wohnzimmer auf der „Michel C“ hatten. Den Conger hatten wir leider nicht gesehen, aber er war da! Der Rumpf war mit zahlreichen Gorgonien bewachsen und es war schön anzuschauen. Am Heck konnte man noch gut den alten Dampfkessel erkennen. Nach 14 Minuten verließ Kapitän Jörg als letzter das Schiff und wir haben den Heimweg angetreten. Auf ca. 15 Meter bestellten Jörg und ich mit unserer Boje ein Taxi, dass dann an der Oberfläche für uns zur Verfügung stehen sollte. Siehe da, kaum oben angekommen es war schon da. Funktioniert also auch in Frankreich prima. Auf dem Boot hieß es wieder „vite vite“. Vorbei war die Gemütlichkeit die wir vom Aufstieg noch im Gedächtnis hatten.

Das Mittagessen wartete und unser Tauchgang am Nachmittag stand schon bald wieder in den Startlöchern. Ausreichend gestärkt gingen nun wieder alle Sterne geschlossen zur Basis.

Ein entspannter Tauchgang stand auf dem Programm. Einfach rein ins Wasser, abhängen, Fische guggen und sich treiben lassen. Schöner könnte es kaum sein. Ein weiterer toller Tauchtag endete.

Wie es sich für Saarländer gehört wurde am Abend gegrillt.Giens_2018-15.JPG Hansi und Gigi waren eingeladen zu Schwenker, Würsten und 1,2… Gläser Wein. Beim gemütlichen zusammen sein wurde noch ein wenig fachgesimpelt und der nächste Tag besprochen. Denn am nächsten Morgen stand das Wrack „Le Grec“ auf dem Programm.

Nach dem Frühstück ging es los und das Wetter war ideal. Thomas, Stephan und ich waren heute eine Gruppe. Thomas lud ein um die 1400 voll zu machen. Kaum im Wasser ging es zügig nach unten. Das Wrack wurde nach dem Kontakt mit einer Unterwassermine in zwei Hälften gesprengt. Der größere Teil ist in einem recht guten Zustand und läd zum Erkunden ein. Der Rumpf ist mit Gorgonien bewachsen und nicht selten sind einige Zackenbarsche anzutreffen. So schnell wie wir unten waren, so schnell war zu Zeit gekommen den Aufstieg einzuleiten.

Nach einer Stärkung am Nachmittag stand ein schöner flacher Tauchgang an. Am Abend wurde das erlebte geteilt und jeder freute sich auf den nächsten Tag. Ein weiteres Wrack stand auf dem Programm.

„Le Donator“ . Sie ist wohl das berühmteste Wrack vor der Insel Porquerolles. Bei perfekten Bedingungen und null Strömung wurde es ein schöner Tauchgang. Auch die Donator lief wie die „Le Grec“ auf eine Mine und sank auf den Meeresgrund.

Am Nachmittag durften wieder alle Sterne mit. Schnell war unser Ziel erreicht und wir machten uns bereit die Unterwasserwelt zu erkunden. Entlang den Felsen gab es viel zu entdecken. Gegen Ende des Tauchgangs querte ein kleiner Schwarm Barrakudas den PlatzGiens_2018-14.JPG.Es war ein gelungener Abschluss an einem anstrengenden Tag.

Am Abend hieß es dann „alles muss raus“. Auch der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende. Koffer packen, Bus beladen, aufräumen, Check-Out an der Basis standen am nächsten Morgen auf dem Programm. Fix noch einmal den Tank füllen und rauf auf die Bahn nach Norden. Mit strahlendem Sonnenschein verabschiedete sich die Halbinsel von uns.Giens_2018-16.JPG

Einen großen Dank an das Orgateam für eine wunderschöne Woche. Au revoir à bientôt.

Viele Grüße

Markus

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